Die Schafgarbe (Achillea millefolium) steht nun überall auf den Wiesen in voller Blüte. Sie zählt zur Familie der Korbblütler und ist meist in ihrer weißen Variante anzutreffen. Seltener sind die rosa gefärbten Blütenstände zu finden. Da nun auch die Hauptsammelzeit für die Schafgarbe ist, darf sie natürlich in keinem Kräuterbund zur Kräuterweihe am 15. August fehlen.

Die Schafgarbe zählt zu den traditionellen Pflanzlichen Arzneimitteln. Ihr werden krampflösende, antimikrobielle, gallentreibende, verdauungsfördernde, entzündungshemmende und adstringierende Eigenschaften zugeschrieben.

Zu den anerkannten medizinischen Anwendungen gehört die innerliche Anwendung bei Appetitlosigkeit sowie bei Verdauungsstörungen und Magen-Darmbeschwerden. Äußerlich wird die Schafgarbe bei Haut- und Schleimhautentzündungen sowie in Form von Sitzbädern bei Unterleibsbeschwerden verwendet.

Traditionell wird die Schafgarbe nicht nur bei verschiedenen Verdauungsbeschwerden verwendet, sondern auch bei Menstruationsbeschwerden sowie äußerlich zur Behandlung kleiner Wunden. Ihr botanischer Name „Achillea“ bezieht sich auf den griechischen Helden Achilles, welcher, der Legende nach, seine Wunden mit der Schafgarbe behandelt haben soll.

Verwendet wird das blühende Kraut, getrocknet als Tee, oder in Form von Tinkturen oder Extrakten. Im Handel ist die Schafgarbe auch in Form von Trockenextrakt erhältlich. Die frischen jungen Triebspitzen und Blätter der Schafgarbe können im Salat oder als Beigabe zu Gemüse gegessen werden. Sie schmecken würzig und leicht bitter und sind eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan.

Vorsicht bei bestehenden Allergien gegen Korbblütler! In diesem Fall sollte die Schafgarbe nicht verwendet werden. Für eine Anwendung der Schafgarbe während der Schwangerschaft oder Stillzeit liegen derzeit noch keine Untersuchungen auf Unbedenklichkeit vor.

http://www.koop-phyto.org/arzneipflanzenlexikon/schafgarbe.php
http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Schafgarbe
https://de.wikipedia.org/wiki/Schafgarben

 

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